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Luftballon-Wettbewerb

Gewinnerin besucht Ostern die Loberstadt

Steffi Richter (links) übergibt Maritta Pere einen Beutel mit Delitzsch-Informationen. Torsten Anders schaut zu. Foto: Manfred Lüttich

Eine Frage musste Maritta Pere noch auf dem Bahnsteig loswerden. „Gibt es hier noch die Schokoladenfabrik?“ Die Gewinnerin des Luftballon-Wettbewerbs, den die Loberstadt anlässlich ihrer Landesgartenschaubewerbung im September vergangenen Jahres gestartet hatte, konnte sich nämlich noch an eins genau erinnern: „Als ganz junges Mädchen war ich in dieser mal Schokolade futtern“, erzählt die heute 61-Jährige. Das Abholtaxi des Hotels Zum Weißen Roß fuhr deshalb mit ihr und der städtischen Pressesprecherin Nadine Fuchs sowie der Rosenkoordinatorin Steffi Richter extra an dem alten Backsteingebäude vorbei.

Zwei Übernachtungen, Schlossführung und Candle-Light-Dinner in der Schloßwache hatte die Sächsin gewonnen. Rosengarten und Wallgrabenpromenade, Park und ein Bummel durch die Altstadt standen zusätzlich auf dem Programm. „Die von Frau Pere zurückgeschickte Karte hatte den weitesten Weg“, erklärte Nadine Fuchs. Im Hotel Zum Weißen Roß wurde die Frau von Hoteldirektor Torsten Anders empfangen. Und dieser war dann doch verblüfft als Marita Perre verriet: „Als ich meiner Nachbarin von meinem Gewinn und der Übernachtung erzählte, haben sie dieses Hotel sehr gelobt.“

Die Zustellerin der Döbelner Ausgabe der LVZ hatte als solche übrigens beim Auffinden des Luftballons einen klaren Vorteil. „Es war ja eigentlich nur ein Zettel an einem gelben Fetzen, den ich an einem Herbsttag bereits um 3.45 Uhr direkt vor meiner Haustür fand.“ Dass sie diesen nicht missachtet, sondern eingesteckt und nach getaner Arbeit um 7 Uhr dann gelesen und später auch noch abgeschickt hat, freut Maritta Pere. „Denn Delitzsch“, so findet sie bei ihrem österlichen Besuch, „ist wirklich schön“.

LVZ vom 29. Januar 2011: Eine ganze Region steht dahinter

LVZ Kreiszeitung, 29.01.2011

LANDESGARTENSCHAU 2015

Eine ganze Region steht dahinter

Am Dienstag, dem 1. Februar, entscheidet das sächsische Kabinett über die Vergabe der Landesgartenschau im Jahr 2015. Dann wird in Dresden der Ort bekannt gegeben. Das Delitzscher Konzept steht unter dem Motto „Stadt-Land-Fluss“. Eine gesamte Region steht hinter der Delitzscher Bewerbung, die zudem von einem Beirat unterstützt wird.

Heute meldet sich Annette Stawenow, Religionslehrerin und Frau des Superintendenten, zu Wort. „Vor 15 Jahren zogen mein Mann Christian und ich mit unseren Kindern nach Delitzsch. Seitdem verfolge ich mit Freude, wie diese Stadt sich Jahr um Lahr verschönt“, erzählt die Gartenliebhaberin. „In meiner Freizeit arbeite und erhole ich mich in unserem Pfarrgarten, den ich mit Hingabe pflege und gestalte“, so Stawenow. Und auch ein Rundgang entlang des Wallgrabens mit seinen liebevoll gestalteten Hang-Gärten und den entstehenden Zwingergärten, vorbei am Rosengarten und dem restaurierten Moorbad, gehört für sie zu den gewohnten Spazierrouten.

„Wunderschön, wie die historische Altstadt von solch einem grünen Kleinod ummantelt wird, das so dicht am Zentrum Natur, Ruhe und Erholung bietet“, schwärmt die Religionslehrerin und drückt die Daumen für die Loberstadt.

„Von der Idee einer Landesgartenschau in Delitzsch und dem konkreten Konzept bin ich sehr begeistert. Im Park, wo alte und seltene Bäume Schatten spenden und auch die Sonne genügend Möglichkeiten hat, stelle ich mir entlang der Wege herrliche Beetanlagen vor, die Farbe ins Spiel brächten. Der Mühlgraben, der den Park durchschlängelt, hätte gepflegte Ufer und sauberes Wasser, der ideale Platz für Feucht- und Schattenbeete.“ Weitere positive Effekte brächte die Laga mit sich: „Uns Delitzscher würde dieses Vorhaben motivieren, unsere Gärten, Vorgärten und Wege noch intensiver zu pflegen und zu gestalten, selbst die Hundehalter unter uns würden ihrer Pflicht gewissenhafter nachkommen. Möglicherweise könnten wir in Zukunft sogar einen Tag der offenen Gärten durchführen.“ Zudem könne der Marktplatz wieder zum Leben erweckt werden, „vielleicht mit einem ansprechenden ökologisch geprägten Wochenmarkt von Händlern und Bauern der Region.“ Bei einer Landesgartenschau bekämen die Gäste nach Ansicht Stawenows innerhalb kürzester Wege die schönsten Delitzscher Ansichten zu Gesicht: „Ich wünsche unserer Stadt den Zuschlag.“

LVZ vom 28. Januar 2011: Eine ganze Region steht dahinter

LVZ Kreiszeitung, 28.01.2011

LANDESGARTENSCHAU 2015

Eine ganze Region steht dahinter

Am Dienstag, dem 1. Februar, entscheidet das sächsische Kabinett über die Vergabe der Landesgartenschau im Jahr 2015. Dann wird in Dresden der Ort bekannt gegeben. Das Delitzscher Konzept steht unter dem Motto „Stadt-Land-Fluss“. Eine gesamte Region steht hinter der Delitzscher Bewerbung, die zudem von einem Beirat unterstützt wird.

Heute melden sich Reinhard Gasch und Sebastian Reichstein vom Gymnasialen Sportverein Ehrenberg Delitzsch zu Wort. „Wir haben eine wunderschöne Altstadt, die vom Wallgraben umgeben ist“, weiß der Kapitän der Zweitliga-Volleyballer zu berichten. Des öfteren flaniert der 30-Jährige mit Freundin Nancy und Kind Lea dort entlang. „Ich wünsche mir, dass Delitzsch den Zuschlag bekommt, denn klar ist auch, dass infrastrukturell noch einiges getan werden muss“, sagt Reichstein, der sich vom Zuschlag sowohl einen positiven wirtschaftlichen Effekt für die Kreisstadt erhofft als auch eine Aufwertung der Grünen Lunge der Stadt.

Für den Gründer des Vereins Reinhard Gasch habe die Stadt schon bewiesen, dass sie große Projekte stemmen kann. „Ohne die großzügige Förderung der Stadt wäre der rasante Aufstieg bis in die zweite Bundesliga nicht möglich gewesen. Delitzsch kann große Herausforderungen erfolgreich lösen“, ist sich Gasch sicher. „Deshalb würden wir uns sehr freuen, wenn der Zuschlag für unsere Stadt positiv entschieden wird. Als Verein werden wir uns in der Vorbereitung und bei der Organisation aktiv einbringen“, fügt der GSVE-Vizepräsident an.

LVZ vom 27. Januar 2011: Eine ganze Region steht dahinter

LVZ Kreiszeitung, 27.01.2011

LANDESGARTENSCHAU 2015

Eine ganze Region steht dahinter

Delitzsch (red). Am Dienstag, dem 1. Februar, entscheidet das sächsische Kabinett über die Vergabe der Landesgartenschau im Jahr 2015. Dann wird in Dresden der Durchführungsort bekannt gegeben. Das Delitzscher Konzept steht unter dem Motto „Stadt-Land-Fluss“. Eine gesamte Region steht hinter der Delitzscher Bewerbung, die zudem von einem Beirat unterstützt wird.

Heute melden sich die Unternehmer Marko Braun (city-map Nordsachsen) und Jens Müller (Inhaber und Betreiber des „Urlaub“ in Delitzsch) zu Wort.

Für den gebürtigen Eilenburger Marko Braun passt die Landesgartenschau zu Delitzsch wie der berühmte Topf auf den Deckel. „Insbesondere die Einbindung vom Barockschloss in das Konzept finde ich sehr erfolgsversprechend. Langfristig sehe ich hier eine einmalige Chance nicht nur für die Stadt Delitzsch und das Seenland nördlich von Leipzig sondern für ganz Nordsachsen. Ob Dübener Heide oder Mühlenregion, der touristische Effekt sollte nicht ausbleiben. Nach eher durchwachsenen Meldungen über Nordsachsen (Outlet-Center, Rettungsleitstelle, Zukunftsatlas 2010) hoffe ich auf ein klares Bekenntnis für Delitzsch und unseren schönen Landkreis.“

Delitzsch ist die Heimatstadt von Jens Müller, Inhaber und Betreiber des „Urlaub“ in der Eisenbahnstraße. Für den Gastronomen wäre die Ausrichtung der Landesgartenschau eine großartige Sache für Delitzsch. „Als ich vor vier Jahren darüber nachgedacht habe, wo ich unsere Bar eröffnen könnte, fiel mir die Entscheidung nicht schwer. Obwohl sicherlich Leipzig oder Halle gastronomisch gesehen auf Grund ihrer Einwohnerzahlen mehr Potenzial bieten, wollte ich doch ganz bewusst hier in Delitzsch bleiben. Ich liebe meine Heimatstadt. Delitzsch hat unwahrscheinlich viele schöne Ecken. Viele Delitzscher schätzen und bewahren das. Ich bin zudem überzeugt davon, dass die Landesgartenschau 2015 in Delitzsch in sehr guten Händen ist und sich die Delitzscher mit viel Herzblut und Kreativität an die Ausrichtung dieser großartigen Veranstaltung machen. Ich würde mit meinem Team auf jeden Fall gern ein Teil der Landesgartenschaufamilie sein und zum Gelingen dieser Großveranstaltung beitragen. Daher hoffe ich, dass in Dresden die Entscheidung für Delitzsch getroffen wird.“