LVZ Kreiszeitung, 26.01.2011
LANDESGARTENSCHAU 2015
Eine ganze Region steht dahinter
Delitzsch (red). Am Dienstag, dem 1. Februar, entscheidet das sächsische Kabinett über die Vergabe der Landesgartenschau im Jahr 2015. Dann wird in Dresden der Durchführungsort bekannt gegeben. Das Delitzscher Konzept steht unter dem Motto „Stadt-Land-Fluss“. Eine gesamte Region steht hinter der Delitzscher Bewerbung, die zudem von einem Beirat unterstützt wird.
Heute meldet sich Gerhard Rauchfuß, Geschäftsführer des in Mitteldeutschland agierenden Unternehmens Sanitätshaus Premium (unter anderem in Delitzsch), zu Wort.
Er ist überzeugt, dass auch Delitzsch von der Landesgartenschau profitieren werde. Rauchfuß kennt die positive Wirkung einer solchen Gartenschau von seinem Filialstandort Oschatz. „Ich hoffe, dass Delitzsch sein Image als freundliche, grüne Stadt in Mitteldeutschland weiter stärken kann und dass mehr Menschen erfahren, wie viel Delitzsch zu bieten hat. Ich bin Mitglied der Lebenshilfe in Oschatz und weiß, wie wichtig das ehemalige Gelände der Landesgartenschau, der Oschatz-Park, für die Betreuten der Lebenshilfe ist. Zahlreiche Bewohner der Einrichtungen können auf Grund ihrer körperlichen Einschränkungen auf dem freien Arbeitsmarkt keiner Beschäftigung nachgehen und finden hier ihre Betätigung und Bestätigung.“
Gleichzeitig wäre die Landesgartenschau auch eine wichtige Plattform für zahlreiche Vereine. Als Mitglied der Delitzscher Stadtmusikanten, die in diesem Jahr ihr 50-jähriges Bestehen feiern, weiß der Unternehmer sehr wohl, wie wichtig Vereine für das Gelingen einer solchen Landesgartenschau sind. Die Laga dauert etwa sechs Monate. Täglich soll den Besuchern außerdem ansprechende Kultur geboten werden. Im Namen der Musikantenfreunde übermittelt Gerhard
Rauchfuß: „Wir unterstützen die Stadt Delitzsch, drücken fest die Daumen und blicken nun gespannt auf den Tag der Entscheidung.“
Delitzsch hatte im September als eine von insgesamt sieben sächsischen Städten die Bewerbung für die Landesgartenschau beim Sächsischen Staatsministerium für Umwelt- und Landwirtschaft eingereicht.
